Ex-Hure schreibt Buch"Kobern mit Strategie"
Moin!!

Dieses Buch scheint recht interresant zu sein!

Hier ein Interview (ja ich weiß Blöd-ZeitungBig Grin) mit der EX - Hure Michaela Hof

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/ero...a-hof.html

Quelle Bild Online.de
BILD.de: Frau Hof, Sie wurden mit 19 Jahren Sexarbeiterin – warum?
Michaela Hof: „Für mich war das damals eine Möglichkeit, meine Schulden loszuwerden. Mein damaliger Lebensgefährte und ich hatten ungefähr 15 000 Mark Schulden. Ich hatte mir den Schuh dafür angezogen und fühlte mich dafür verantwortlich. Ein halbes Jahr lang gab ich ihm das Geld aus der Anschafferei, um die Verbindlichkeiten zu begleichen. Als ich merkte, dass er das Geld nicht dafür verwendete, verließ ich ihn. Rückblickend war ich wohl jung und dumm. Auf der anderen Seite war die Sexarbeit auch eine Flucht vor mir selbst. Ich betrachte die Erfahrung jetzt als den Abschluss meiner Kindheit und Jugend.“

Michaela als Sexarbeiterin– sie war jung, brauchte das Geld und war auf der Suche nach sich selbst
Schluss mit Lügen! Michaela Hof (34) war zwei Jahre eine Hure
Der Marketing-Ratgeber fürs Rotlicht (25 Euro) kann online bestellt werden und wird Mitte August ausgeliefert
Hat Sie Ihr erstes Mal mit einem Freier Überwindung gekostet?
Michaela Hof: „Nein. Ich hatte damals keinen Beziehung zu meinem Körper und zu meiner Sexualität. Es war komisch, neu, es hat nicht wehgetan. Aber ich habe schon zwei bis drei Monate gebraucht, um mich mit dem Job zu identifizieren. Ich dachte, dass Freier uns Sexarbeiterinnen nur als Objekt sehen – und so lief das für mich alles ganz maschinell. Ich habe abgeschaltet. Als mir nach dieser Orientierungsphase bewusst wurde, dass mich erstaunlich viele Freier als Menschen behandeln - ja sogar anständiger als mein damaliges solides Umfeld – habe ich meine Freier gern als Kunden und Gäste angesehen.“

Wie kann man sich die Arbeit einer Hure vorstellen?
Michaela Hof: „Ich habe damals immer acht bis zehn Tage durchgearbeitet und zwei bis vier Tage frei gemacht. Als ich in einem Laufhaus in Heidelberg arbeitete, habe ich einmal sogar 20 bis 30 Freier an einem Tag bedient. Die sind für einen sogenannten ,schnellen Fick' zu mir gekommen.“

Und was kam finanziell dabei rum?
Michaela Hof: „Am Anfang habe ich um die 300 Mark pro Tag gemacht. Später um die 1000 Mark.“

Hatten Sie keine Angst vor dem Rotlichtmilieu?
Michaela Hof: „Nein, ich hatte schon mit 16 private Kontakte ins Rotlichtmilieu. Bevor ich anfing anzuschaffen, holte ich mir bei denen eine ,Genehmigung'. Ich hatte nie einen festen Zuhälter, aber immer den Schutz meiner Bekannten. Ich hatte also immer Leute, die mir bei Problemen helfen konnten.“

Was war Ihr schlimmstes Erlebnis als Hure?
Michaela Hof: „Einmal wurde ich auf meinem Zimmer überfallen. Ein Freier hatte für 30 Mark eine Handmassage von mir haben wollen. Als er in meinem Zimmer war, packte er meinen Kopf, knallte ihn auf den Boden – ich konnte den Alarmknopf nicht mehr drücken und an mein Gasspray kam ich auch nicht ran. Die Wirtschafter hörten meine Schreie und kamen dann mit Baseballschlägern zu Hilfe.“

Gibt es auch schöne Erinnerungen?
Michaela Hof: „Ich hätte nie damit gerechnet, was für ein Zusammenhalt in dem Bereich herrscht. Natürlich muss man sich an gewisse Regeln halten – aber ich bekam immer Hilfe und Unterstützung – wenn ich es wollte.“

Warum haben Sie nach zwei Jahren mit der Prostitution aufgehört?
Michaela Hof: „Die Sexarbeit war für mich Teil der Suche nach mir selbst. Ich war immer aggressiv und aus heutiger Sicht wollte ich mich mit diesem Job wohl auch selbst bestrafen. Die Aggressionen konnte ich dort aber nicht loswerden und eine Bestrafung war diese Zeit auch nicht, im Gegenteil. Als meine Schulden dann weg waren und ich etwas zur Seite gelegt hatte, bin ich ausgestiegen, um weiter nach meinem Platz im Leben zu suchen.“

Was raten Sie Frauen, die sich prostituieren wollen?
Michaela Hof: „Dass sie sich gut überlegen, warum sie es tun. Der Huren-Job ist hart. Die Frauen sollten sich Unterstützung holen, sich von Frauen wie Stephanie Klee beraten lassen. Sie müssen sich über sexuelle Praktiken und Hygieneschutzmaßnahmen informieren und wissen, dass sie sich regelmäßig beim Arzt einer Gesundheitskontrolle unterziehen sollten.“

Was möchten Sie mit Ihrem Buch „Kobern mit Strategie – Verkaufstaktiken für Mädels aus dem Rotlichtmilieu“ erreichen?
Michaela Hof: „Ich möchte den Mädels beibringen, was alles hinter dem Begriff „Kommunikation“ steckt, damit sie sich dieses Wissen zunutze machen können. Der Freier kauft eine Leistung von der Sexarbeiterin, dessen muss sie sich bewusst sein. Eine Hure sollte selbstbewusst das vorstellen, was sie zu bieten hat und welche Preise sie dafür verlangt. In diesem Vorgespräch findet sie dann heraus, was ihr Gast wünscht. Letztlich geht es darum, dass der Freier befriedigt geht.“

Aber das wissen Huren doch...
Michaela Hof: „Aber nicht alle machen davon umfassenden Gebrauch. Viele leiern die Preise runter. Aber wenn eine Sexarbeiterin auf ihren Kunden eingeht, sich versucht, in ihn hineinzuversetzen, dann ist er zufriedener, bucht Extras, bleibt länger und kommt wieder. Huren müssen ,kobern' lernen. Das heißt, dass sie sich des Preis-Leistungs-Verhältnisses während der ,Preisverhandlungen' bewusst sind.“

Das klingt ein bisschen wie beim Autokauf.
Michaela Hof: „In gewisser Weise ist es das auch. Als Sexarbeiterin bin ich Dienstleisterin, die einem Kunden etwas anbietet. Über diese ,Ware' muss gesprochen werden. Wenn Freier und Hure mehr miteinander kommunizieren und so auf beiderseits bestehende Wünsche eingehen, wird es zwangloser. Sie kann ihm selbstbewusster entgegentreten, weil sie sich besser mitteilen kann. Das muss die Sexarbeiterin lernen, sofern es ihr nicht gleich mit in die Wiege gelegt wurde.“

Also ist Ihr Buch so etwas wie ein ,Fernstudium' für Huren?
Michaela Hof: „Vielleicht. Allerdings würde ich es nicht als Einstieg ins Gewerbe empfehlen. Die Frauen müssen schon einige Monate gearbeitet haben, um das zu verstehen, was ich dort beschrieben habe.“

Von September an kommt Michaela Hof auch ins Bordell, um Huren an ihrem Arbeitsplatz in Verkaufstechniken zu unterrichten.


Gruß AL!
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hier ma ein link zu der "dame"..

http://www.hurenclub.com/vb3/showpost.ph...ostcount=1

witztig vor allem DER satz:

Zitat:Ach ja, das Buch habe ich in ganz einfachen Worten geschrieben, absichtlich, damit es Euch leicht fällt, bis zum Ende zu lesen.

hält die uns alle für doof?

die gute hat 2 jahre angeschafft...und meint,das sie alles weiss...

keins der mädels mit denen ich geredet habe wird sich das buch kaufen.

grüssle

sweetie
Wenn Mod kommt - flach auf den Boden legen und um Hilfe rufen. Wenn keine Hilfe kommt: Viel Glück!Big Grin
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Ich kann da die Meinung von sweetgirl nur unterstützen.

2 Jahre Berufserfahrung sind absolut nicht genug, um ein Fachbuch zu schreiben. Für mich hört sich das alles nach einfachem Geldverdienen an. Ob Frauen vom Fach diese Lektüre zu Rate ziehen, bezweifle ich.
Es spicht eher die breite Masse der 0815-Brettdenker an, die ihren Voyeurismus damit befriedigen wollen und keinen blassen Schimmer vom echten p6 haben.

Das Angebot des persönlichen Coachings erscheint mir in diesem Zusammenhang absolut zeitgemäß. Wenn Supernanny und Schuldnerberater unterwegssind, passt das Coaching der "Superhure" ja genau ins Bild.

summerboy
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#4
Das ist ein Buch, dass ein Mädel genauso gut benötigt wie einen Kropf. Big Grin

Dafür 25 Euro ist einfach ein Witz.

Ich kenne mich nun zufällig im Marketing und Kundenbindung aus, habe auch zu dem Thema schon Seminare gehalten.

Wenn ich eine Maus gevögelt habe, kann sie gerne im Anschluß unentgeltlich eine Beratung zum Thema Kundenbindung erhalten. Big Grin

Nur: Die Top-Mädels haben das nicht nötig, die wissen nämlich genau, wie sie ihre Kunden binden und zufrieden stellen.

Die Girls, die zum Ficken und Blasen zu dämlich sind, werden keinen Nutzen von dem Buch haben oder kann sich jemand vorstellen, wie man theoretisch Ficken und Blasen lernen kann.

Und dann gibt es noch die Zockerelsen, die ihre Kunden verarschen. Diese Service-Verweigerinnen sind meistens völlig beratungsresistent und wollen ihre Kunden nur abmelken, die werden das Buch sicher nicht kaufen..

Mit dem Buch von der verehrten Frau Hof kann man im Winter immerhin noch den Kamin anzünden.
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sweetgirl schrieb:witztig vor allem DER satz:

Zitat:Ach ja, das Buch habe ich in ganz einfachen Worten geschrieben, absichtlich, damit es Euch leicht fällt, bis zum Ende zu lesen.

hält die uns alle für doof?

Vielleicht hat sie ja auch ganz langsam getippt, weil manche ja nicht so schnell lesen können Verwirrt
"I don't think a prostitute is more moral than a wife, but they are doing the same thing." Prince Phillip
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#6
Hier ein paar nähere Infos zu diesem Buch!

Leseproben .......

Inhalt
Vorwort 9
Einleitung 11
Deine Einstellung gegenüber dem Freier
auf dem Prüfstand!
15
Setz Dich in Bewegung – Fühl Dein Ziel!
33
Steure durch gezielte Fragetechniken
Deine Aktionen und somit die Reaktionen
des Freiers!
45
Was will der Freier?
81
Faule Ausreden oder ehrliche Bedenken
des Freiers – Wie Du vorbeugen kannst!
117
Positive Ausdrucksweise trotz Milieu-
Slang!
135
Spiel Dein Können aus! 151
Der Preis 167
Anhang: Hol Dir auch das Geld, das Dir
rechtlich zusteht!
179

Deine Einstellung gegenüber dem Freier auf
dem Prüfstand
Der Freier ist lediglich ein lästiges Übel, das Du in
Kauf nehmen musst, um Geld zu verdienen!? Jeden
Tag kämpfst Du gegen diese Einstellung an. Du
glaubst mir nicht?
Dann stell Dich mal vor einen Spiegel und beobachte
Dein Gesicht und Deine Mimik, während Du laut das
Wort „Freier“ sagst. Was siehst Du?
Und jetzt stell Dir vor, Du begrüßt eine gute Freundin,
die Du schon lange nicht mehr gesehen hast. Du
freust Dich riesig über ein Wiedersehen. Siehst Du die
Person schon vor Augen? Ja? Dann grüße jetzt Dein
Spiegelbild. Was siehst Du nun?
Zwischen Deinen beiden Spiegelbildern liegen Welten:
Der Freier wird sich wohl nicht im Entferntesten so
herzlich begrüßt fühlen wie Deine Freundin.
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Was würde nun in einer realen Situation passieren?
Deine Freundin geht selbstverständlich voller Freude
auf Dich zu.
Und der Freier? Der läuft weiter. Im glücklichsten Fall
kommt er misstrauisch rein. Seine Empfindungen und
Erwartungen beschreibe ich später ausführlicher.
!
Eine Begrüßung muss ehrlich sein.
Sie darf nicht fremd, kalt, übertrieben oder
gekünstelt sein.
Dass die Unterschiede zu sehen sind, hat Dir
Dein eigenes Spiegelbild bewiesen.
17
18
Als alten Freund kannst Du einen Freier aber wohl
kaum begrüßen, nicht wahr? Denn zu einer
Freundschaft gehört mehr als eine geschäftliche
Beziehung in unserem Milieu. Und zudem, aus einem
Freier willst Du auch keinen Freund machen.
Und was ist mit einem Typen in der Disco, der Dir gut
gefällt und den Du anmachen möchtest? Den begrüßt
Du zwar mehr als nett und aufmerksam, aber auch
das ist ein rein privates Gefühl und darf nicht mit der
Arbeit vermischt werden.
Wenn wir uns für die anderen interessieren, interessieren sie
sich für uns.
Publilius Syrus (1.Jhd. v. Chr.), röm. Lustspieldichter
!
Einen Freier kannst Du nicht wie einen Freund
oder Geliebten behandeln.
Es hindert Dich jedoch nichts daran, ihm als
Gast, Kunde oder (Geschäfts-)Partner mit
Ehrlichkeit, Offenheit, sowie Interesse - und
sei es nur des Geldes wegen - zu begegnen.
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Und hier kommt deshalb schon die erste Aufgabe:
Finde ein angenehmes, ehrliches Gefühl, mit dem Du
einen Freier glaubhaft zugetan begrüßen kannst!
Nette und freundliche Begrüßungen erlebst Du jeden
Tag. Es gibt vielfältige und einfache Möglichkeiten.
Stell Dir bildlich, gedanklich und gefühlsmäßig Deine
Begrüßungen in folgenden Situationen vor:
• Du bist in der Bank und willst bei einem
schmierigen Bankmitarbeiter einen Kredit
beantragen. Der Kredit ist unheimlich wichtig. Wie
begrüßt Du den Bankmitarbeiter, um ihn davon zu
überzeugen, dass Du kreditwürdig bist?
• Du hast Deine Miete nicht zusammen. Wie
begrüßt Du den Wirtschafter, um Aufschub zu
bekommen?
• Du bist an der Tankstelle und willst Deine Hände
nicht schmutzig machen. Wie begrüßt Du den
Tankwart, damit er den Ölstand für Dich
kontrolliert?
• Du willst ein Auto kaufen, das 60.000€ kostet. Du
hast aber nur 50.000€. Wie begrüßt Du den
Autoverkäufer, damit er Dich das Auto für 50.000€
kaufen lässt?

Offene Fragen
fangen fast immer mit einem W-Wort (z.B. wie, wer,
was, wo, inwiefern) an. Diese Frageart ist nützlich, um
zu erfahren, welche Wünsche der Freier hat.
Mit offenen Fragen erreichst Du auch einen guten
Gesprächseinstieg, weil diese den Freier "öffnen": Auf
eine offene Frage kann er schlecht nur mit „Ja“ oder
„Nein“ antworten, wodurch das Gespräch schon fast
wieder beendet wäre.
• „Was magst Du denn am Liebsten?“
• „Wie magst Du verwöhnt werden?“
• „Wie viel Zeit hast Du mitgebracht?“
• „Worauf fährst Du denn ganz besonders ab?“
Du gibst dem Freier mit offenen Fragen keinerlei
Rahmen vor, indem er sich bewegen muss, um Deine
Frage zu beantworten. Es bleibt völlig ihm überlassen,
ob er kurz und knapp antworten möchte oder ob er Dir
einen „Roman“ erzählen will.
Gerade in dieser „Offenheit“ liegt der Vorteil für Dich.
55
Je ausführlicher der Freier antwortet, desto mehr
erfährst Du über ihn und seine Wünsche. Dadurch
weißt Du bestens, was genau Du ihm anbieten kannst.
Antwortet der Freier flüchtig, weißt Du trotzdem mehr
über ihn: Entweder hat er z.B. Bedenken, ist
schüchtern oder er möchte eben diese Frage
eigentlich nicht beantworten.
Wenn Du herausfindest, warum er wortkarg antwortet,
knackst Du das Schloss zu seinem Geldbeutel.
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Geschlossene Fragen
werden immer mit einem „Ja“ oder einem „Nein“
beantwortet, allenfalls mit „Vielleicht“ oder „Ich weiß
nicht“. Am Satzanfang steht immer ein Verb
(Tunwort).
Geschlossene Fragen kannst Du geschickt
verwenden, wenn Du das Gespräch in eine bestimmte
Richtung lenken willst.
Sei jedoch vorsichtig! Zu viele geschlossene Fragen
nerven den Freier irgendwann nur noch, da er sich
einem Verhör ausgesetzt fühlt oder sie sind schlicht
und einfach langweilig.
• „Warst Du schon mal hier?“
(„Verhörmethode“, Vorsicht, geht es Dich was an, ob der Freier
schon mal da war?)
• „Möchtest Du wissen, wie es hier bei uns/mir
funktioniert/abläuft?“
(Bessere Variante für die vorige Frage. Außerdem erfährst Du
durch die Antwort, ob der Freier ein ausführlicheres Gespräch
führen möchte.)
57
• „Willst Du befriedigt werden?“
(Langweilig, der Freier ist deshalb bei Dir.)
• „Kommst Du rein?“
(Langweilig, warum sollte der Freier rein kommen, solange Du
ihm keinen Grund nennst?)
• „Na, willst Du richtig geil werden?“
(Langweilig, es wäre komisch, wenn er nur aus einem anderen
Grund zu Dir kommen würde.)
• „Weißt Du schon was Du magst?“
(Informativ. „Ja“ bedeutet für Dich: Für das, was er schon mal
weiß, wird er auch bezahlen. Zieht ihn Dir sofort an Land und
kober auch noch nach.)
• „Magst Du was Ausgefalleneres erleben?“
(Bekräftigend. Du kannst ihm später dann etwas Ausgefallenes
und somit Kostspieligeres anbieten, ohne dass er Dir mit
Ausreden kommen kann!)
• „Bringst Du Zeit mit?“
(Wichtig. So können später keine Ausreden kommen, dass er
keine Zeit hat. Da die Antwort aber nur auf „Ja“ oder „Nein“
lauten kann, weißt Du nicht, wie viel Zeit er hat.)


Bevor ich näher darauf eingehe, wie Du mit
Einwänden am Besten umgehst, möchte ich Dir erst
kurz einige „vorbeugende“ Fragen mit auf den Weg
geben.
Diese Fragen kannst Du dem Freier anfangs,
zwischendurch und – wichtig – zu einem passenden
Zeitpunkt, stellen, damit er gar nicht erst in die
Verlegenheit kommt, an späterer Stelle einen Einwand
vorbringen zu müssen oder sich unter einem Vorwand
aus dem Staub machen zu können.
Du kannst alle möglichen Fragearten dabei
anwenden, die Du gelernt hast. Passe die
Formulierung der Fragen an Deinen persönlichen Stil
und die Gesprächssituation an.
„... keine Zeit
...“
„Wie lange möchtest Du da bleiben?“
„Wie viel Zeit hast Du mit?“
„Hast Du später noch einen Termin?“
„...zu teuer...“ „Wie viel möchtest Du ausgeben?“
„ ...ich überlege
es mir noch
mal ... „
„Hast Du schon überlegt, was Du Dir
von mir wünschst?“
„ ... kein
Interesse ...“
„Hast Du Interesse an etwas ganz
Bestimmtem?“
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#7
Der Preis
Ich habe dem Thema „Preis“ ein eigenes Kapitel
gegönnt. Denn fast allen Verkäufern aus jeder
Branche stehen „die Haare zu Berge“ sobald sie nur
dieses, meiner Meinung nach relativ unbedeutende,
Wörtchen in Betracht ziehen.
Denke bitte mal darüber nach: Der große Unterschied
zwischen Dir und Verkäufern aus anderen Branchen
liegt im messbaren Wert des Produkts bzw. der
Dienstleistung, die angepriesen wird.
Du bietest als „Produkt“ Deinen Körper und als
„Dienstleistung“ Sex an.
Der Wert, den DU gibst, kann über einen Preis nicht in
Zahlen ausgedrückt werden.
Und trotzdem musst Du dem Freier einen Preis
nennen und damit Kobern können.
168
Deshalb musst Du unter anderem lernen, mit dem
Thema „Preis“ so sachlich umzugehen, wie ein
professioneller Verkäufer aus anderen Branchen.
!
Verwechsle nie Deinen Wert mit (D)einem
Preis!
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Außerdem solltest Du Deine Einstellung gegenüber
Deinen Preisen auf den Prüfstand nehmen (siehe
„Prinzip der selbsterfüllenden Prophezeiung“ im
Kapitel „Deine Einstellung gegenüber dem Freier auf
dem Prüfstand“). Denn der Freier nimmt Deine
Unsicherheit wahr und wird sie ausnutzen, um den
Preis „zu drücken“.
Nicht, weil er meint Du bist nichts wert, sondern
vielmehr aus seinen eigenen, von Deinem „Wert“
unabhängigen, Gründen:
• Der Freier weiß, dass sich das Feilschen oft
lohnt, denn viele Mädels machen beim Preis
Abstriche, weil sie sich nicht anders zu helfen
wissen.
• Vielleicht ist der Freier (noch) nicht überzeugt
davon, dass Dein Angebot den Preis aus seiner
Sicht wert ist.
• Möglich ist auch, dass der Freier weiß, dass
andere Mädels noch ein paar unbezahlte Extras
zugeben.
• Oder ganz einfach: Der Freier hat gar nicht soviel
Geld mit dabei.
• Der Freier hat Angst, betrogen zu werden.
170
Natürlich kann es auch sein, dass der Freier wirklich
nur den niedrigsten Preis bezahlen will.
Wie schon in vorigen Kapiteln erklärt, ist der Sinn
eines Gesprächs, eine Lösung zwischen zwei
unterschiedlichen Ansichten zu finden.
Wenn Du also der Meinung bist, dass nur der Preis
zählt, verringerst Du Deine Chancen.
Denn in diesem Fall muss gar nicht erst eine
Lösungen gefunden werden, sondern Du bist bereits
einer Meinung mit dem Freier!
Kein Freier kauft den Preis, sondern seinen Nutzen.
Der hängt wiederum davon ab, inwieweit Du die
Wünsche und Bedürfnisse des Freiers erkennst und
erfüllen wirst.
Sind 200 € zu teuer für eine Handmassage? Du
meinst ja?! Dann wird der Freier Dir auch keine 200€
für eine Handmassage geben, denn auch bei diesem
Beispiel, wärst Du einer Meinung mit dem Freier.

http://www.kobern-mit-strategie.de/Leseproben.20.0.html


Hier ein vielsagender Austausch mit der Autorin persönlich!

http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic...sc&start=0

Für mich hat das Buch keinen erkennbaren Wert für Anbieterinnen.
Es ist nicht so verfasst, als möchte die Autorin zu einem ehrlichen Umgang mit Kunden raten. Sie schreibt aus Erfahrungen, die sie vor 15 Jahren im Rotlicht gemacht hat.
Meiner Meinung nach ist es gerade für Anfängerinnen gefährlich, da sie hier falsch informiert werden.
Information zum Einstieg ist wichtig.

Busserl Tanja
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Du willst jetzt aber nicht wirklich alle veröffentlichten Vorabveröffentlichungen hier reinkopieren, oder? Eek

Das is ja Marketing für Arme...

Unfassbar...

Das wär was für Loddels, die können gleich ne Sammelbestellung machen für ihre Nachwuchskräfte...

Wie Kollege ??? schon schrieb: Gute Mädels brauchen das nicht und "schlechte" Mädels lernen es so auch nicht wirklich, ein bisserl Verrücktheit und "Liebe zum Job" Laut LachLaut LachLaut Lach gehört eben auch noch dazu.

Yardbird
...ich bin eigentlich ein ganz netter Kerl. Wenn ich Freunde hätte, würden die es bestätigen.
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#9
nee, hab ich ned vor!

Aber Texte auf der Webseite von Kobern mit Strategie wurden bereits verändert.
Wenn du auf den Link zu Sexworker.at gehst und den Thread liest, kannst du genau sehen, welche....lächel

Z.B. stand vorher auf der Seite..

ZITAT:
Dieses Buch erklärt Dir ohne die unterschiedlichen Branchentabus zu verletzen, anschaulich und nachdrücklich, wie Du durch banale Redekunst und einfache Verhaltensweisen den Freiern das Geld aus der Tasche ziehen kannst..

Das ist für mich das Letzte....

Jetzt steht da

ZITAT:
Dieses Buch erklärt Dir anschaulich und nachdrücklich, wie Du durch banale Redekunst und einfache Verhaltensweisen den Freier für Dich gewinnen kannst


Frau Hof bezeichnet sich selbst als NLP Neurolinguistische Programmierung

http://www.sexworker.at/phpBB2/rlink/rli...ierung.pdf

http://www.sexworker.at/phpBB2/rlink/rli...pmemo.html

Aber es ist doch interessant, wie manche versuchen an Sexarbeiterinnen zu verdienen ohne eine Gegenleistung zu bringen.

Außerdem stelle ich mir das lustig vor....

Erfolglose Hure geht in den Buchladen und sagt: ähm *rotwird* na ja.... hmmm irgendwie ...öhm ... *stotter* ich hab keinen Erfolg als Hure und verdien nix... gibts da nicht einen Ratgeber fürs richtige "kobern" oder so....

*frechbin* Tanja
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#10
Ich habe selten soviel Schwachsinn, Unsinn und geistigen Dünnschiss gelesen, wie die von Anja zitierten Auszüge.

Diese Binsenweisheiten (Fragetechnik, offene Fragen, geschlossene Fragen, Einwandbehandlung), darüber gibt es jede Menge Bücher, gute und schlechte, meistens sehr schlechte.

Wenn eine Dame ihren Job mit ein ganz klein wenig positiver Einstellung ausübt, dann wird dies der Freier merken, auch wenn er mit dem Schwanz denkt. Big Grin Und dieses Machwerk benötigt sie dann nicht.
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Das Buch richtet sich ja eigentlich nur an deutsche Huren,weil Ausländerinnen es wohl nicht so verstehen können ,wie es nötig wäre um davon zu profitieren.

Ich selbst kenne deutsche Huren nur aus dem BHV und kann ruhigen Gewissens behaupten,daß die ganz genau wissen,wie man dem Freier das Geld aus der Tasche zieht.
Viele dieser "Dienstleisterinnen" verdienen sogar ihr Geld,ganz ohne Geschlechtsverkehr zu haben.
Die wissen genau,welche "Knöpfe" man drücken muß um viel Geld in kurzer Zeit zu verdienen.
Eigentlich müssten die so ein Buch schreiben,quasi in Co-Work,und dann in sämtliche Hurensprachen übersetzen lassen.
Vielleicht wäre das ne Möglichkeit der Altersarmut zu entgehen.

Allerdings kämen dann auf uns Freier üble Zeiten zu:
Wir hätten keinen Sex und kein Geld mehr,würden dafür verspottet,beleidigt und die Treppe runtergestoßen von hemdsärmelligen Rüttlischülern.

Eine düstere Prognose der Zukunft.

Gruß,Schweinebärmann,der wirklich nur über das BHV nachgegrübelt hat und sich schon oft gefagt hat,wer eigentlich von wem lebt.
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#12
sweetgirl schrieb:hält die uns alle für doof?

vllt. ist ja doch was an dem vorurteil dran Smile die muss ja mehr wissen wie wir Big GrinBig Grin
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