Ficken in Moskau - Erlebnisbericht in mehreren Teilen
Vorbereitungen

Das tägliche Touristenprogramm liegt hinter mir und nach einem kleinen Schläfchen am Nachmittag stehen die Vorbereitungen für die Nacht bevor. Es ist ein trüber Tag mitten im Januar, gegen 17 Uhr. Ich befinde mich in einem Hotel in Moskau, in dem nur Russen verkehren. Ich bin der einzige Ausländer. Als bekennender Billigficker will ich ja nicht nur günstig ficken, sondern auch eine preiswerte Unterkunft haben.

Die westlichen Hotels kosten 200 300 Euro pro Nacht. Ich hingegen zahle in meinem Russenhotel für eine Suite mit zwei Zimmern umgerechnet rund 50 Euro am Tag. Naja, ist keine Luxuspension. Ich kann damit leben, dass mir ab und zu ein paar Kakerlaken über den Weg laufen. Auch dass aus der Dusche braune Brühe läuft, stört mich nicht besonders. Ich benutze die Dusche sowieso nicht, da nur kaltes Wasser kommt, warmes Wasser gibt es derzeit nicht. Achja, habe ich erwähnt, dass die Außentemperatur heute bei 18 °C liegt? Minus, natürlich. Ich bin ja in Moskau.

Ich ziehe mich an. Thermounterwäsche ist angesagt. Darüber Jeans, oben noch ein T-Shirt und einen dicken Pullover. Ich habe 5000 Rubel dabei, etwa 115 Euro. Dies sollte für einen schönen Abend dicke reichen. Ich gehe aus dem Zimmer, zum Fahrstuhl. Der Fahrstuhl ist außer Betrieb: was solls, ich bin ja nur in der 8. Etage. Im Eingangsbereich des Hotels stehen wie immer schon die ersten Nutten herum. Alle im Miniröckchen und total aufgebrezelt. Nein, das ist nichts für mich, ich mag kein Nuttenoutfit, ich mag natürlich aussehende Mädchen. Außerdem kosten mir die Hotelschlampen zu viel: ich hatte mal eine von ihnen benutzt, sie nahm für 2 Stunden 50 Dollar. Der Sex war erstklassig, aber für einen Billigficker wie mich noch viel zu teuer. Also ab durch die Mitte und zum Ausgang.

Es geht zur Bushaltestelle. Fahrpläne gibt es in Russland nicht. Der Bus fährt. Oder er fährt nicht. Heute aber fährt er und ich bin nach drei Haltestellen an der nächsten Metro-Station. Ab zur U-Bahn. Alle 60 Sekunden fährt eine Bahn, und das mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Wäre die Bahn nicht in die enge U-Bahn-Röhre eingezwängt, würde sie wohl abheben. Es geht zur Station Komsomolskaja. An dieser Haltestelle befinden sich gleich drei bedeutende Moskauer Bahnhöfe: Der Leningrader Bahnhof, der Jaroslawler Bahnhof und auf der anderen Straßenseite noch der Kazaner Bahnhof. Klar, dass es dort Mädchen gibt. Ich bin ja auch nicht zum ersten Mal hier.

Fortsetzung folgt
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Der erste Versuch

Ich stelle mich vor den Eingang zur Metro. Kein schlichter Zweckbau wie in Deutschland, sondern ein Gebäude mit einem griechischen Portikus, der mehr an den Eingang eines Museums oder eines Palastes erinnert denn an eine U-Bahn-Station. Der Platz davor, halb so groß wie ein Fußballfeld, ist vom Schnee freigeräumt. Aber es ist feucht und saukalt. Ich warte darauf, dass etwas passiert. Es dauert auch nicht lange, und eine Frau, etwa 50 Jahre alt, spricht mich ganz leise und halb im vorübergehen an: Djewuschka ne nada? (Brauchen Sie kein Mädchen?) Antwort von mir: Nada! Jest krasiwaja djewuschka? (Brauche ich! Haben Sie ein hübsches Mädchen?) Sagt die Mama: Paiti (Lasst uns gehen.)

Wir gehen gemeinsam in die Metrostation. Ab durch die Schleußen. Es gibt keine Fahrscheinkontrollen in den Metros. Man kann die Metrostationen aber nur betreten, indem man eine gültige Magnetkarte durch einen Schlitz zieht und damit eine Schranke öffnet. Wenn die Karte mal nicht funktioniert, dann schließt sich die Schranke blitzschnell. Ausgerechnet in Schwanzhöhe. Also auf die Eier achtgeben, sonst wird das heute nichts mit dem Billigfick. Dass jeder Freier eine gültige Metrokarte besitzt, setzt die Mama offenbar voraus.

So, Rolltreppe runter und dann in einen der unterirdischen Gänge. Aha, ich seh’ schon: dahinten stehen zwei Mädchen. Richtig, die gehören zu meiner Mama. Ich schau sie kurz an: Die eine Göre ist groß und fett, die andere klein und gut gebaut, aber mit einem fürchterlichen Hautausschlag. Beide grinsen mich freundlich und erwartungsvoll an. Nee, nee, Leute! Ich bin in Russland, in dem Land, in dem es die hübschesten Mädchen überhaupt gibt. Diese beiden gehören aber bestimmt nicht dazu. Ich drehe den Mädchen den Rücken zu und frage die Mama: A gdje krasiwy djewoschki? (Und wo sind die hübschen Mädchen?) Entrüstete Antwort: Wot! (Da sind sie doch!) Ich: Ne chotschu! (Will ich nicht!)

Also Rolltreppe wieder hoch und raus in die Kälte. Ich schau mich um: Direkt vor dem Metroeingang, ein wenig an eine Säule gelehnt, steht eine Zaubermaus. Wasserstoffblondes Haar, vielleicht 20 Jahre, ein ausgesprochen hübsches Gesicht, die geile Figur in einen langen grünen Mantel eingehüllt. Schaut ganz unschuldig. Die würde ich nicht von der Bettkante schubsen! Was tun? Es ist ganz und gar unschicklich, ein Mädchen direkt anzusprechen. Das gehört sich nicht! Die geschäflichen Verhandlungen finden ausschließlich mit der Mama statt.

Ich hatte bei meinem ersten Aufenthalt in Moskau ein Mädchen, welches eindeutig eine Nutte war, angesprochen. Hab nur gefragt, ob sie auf Kundschaft wartet. Zack, hatte sie mir eine geschossen. Ein paar Tage später hatte ich dann das System mit den Mamas kapiert. Also heimlich beobachtet, wer die Mama dieser Kleinen war. Und siehe da: Ich habe die Tussi dann doch noch flachlegen können. Hab natürlich gefragt, ob sie sich an mich erinnert und warum sie mir eine gelangt hat. Antwort: Ich hätte mich unmöglich benommen und sie in ihrer weiblichen Ehre verletzt. Leute, das ist russische Logik. Bitte nicht versuchen, diese zu verstehen. Es ist so wie es ist!

Aber zurück zu Blondie. Einfach ansprechen traute ich mich nicht. Nicht nur, weil sich das nicht gehört: Es könnte ja die Braut eines Zuhälters sein. Wenn ich sein Mädchen als Nutte ansprechen würde, hätte ich anschließend wahrscheinlich keine Zähne mehr im Mund. Also, ich hab sie dann nur weiter beobachtet.

Fortsetzung folgt
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Zweiter Versuch

Es hat nicht lange gedauert, da kam die nächste Mama: Djewuschka ne nada? (Brauchen Sie kein Mädchen?) Antwort von mir: Nada! Jest krasiwaja djewuschka? (Brauche ich! Haben Sie ein hübsches Mädchen?) Sagt die Mama: Paiti (Lasst uns gehen.) Der Wortwechsel ist immer derselbe.

Ich folgte ihr in den Jaroslawler Bahnhof. Gleich auf der linken Seite war eine Tür, dahinter eine kleine Kneipe. Tür aufgemacht, Kneipe betreten. Peinlich! Da saßen rund 15 Leute, die nun alle auf mich starrten. Es war allen klar, was ich hier wollte. Naja, hab ich trotzdem ein cooles Gesicht gemacht. Gdje djewuschka? (Wo ist das Mädchen?) fragte ich. Antwort: Wot, ona! (Die da!) Oh! Das Mädchen, auf welches die Mama deutete, schätzte ich auf höchstens 13 Jahre. Ich fragte die Mama, wie alt die Kleine sei. Sie antwortete mir: 16 Jahre. Nein, die war nie und nimmer sechzehn. Was tun? Ne dreizehnjährige ficken? Nee, wollte ich nicht. Die Kleine war auch flach wie ein Brett. Und das, wo ich doch so gerne Titten durchknete. Da muss es doch noch was besseres geben. Also wieder raus auf den Vorplatz.

Blondie stand immernoch da. Hatte jetzt eine Zeitung in der Hand und tat so, als ob sie lesen könnte. Eine geile Schlampe! Sie wurde nun von einem fetten, alten, aber sehr elegant gekleideten und offensichtlich stinkreichen Russen angesprochen. Sie ging mit. Glück gehabt, das wäre sowieso nichts für einen Billigficker wie mich gewesen.

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Letzter Versuch

Nunja, es hat nicht lange gedauert, und die nächste Mama sprach mich an. Djewuschka ne nada? Dialog wie immer. Diesmal ging es in ein Café direkt an den Bahnsteigen des Jaroslawler Bahnhofes. Übrigens genau den Bahnsteigen, an denen die Transsib losfährt. Das war mir aber in diesem Augenblick ziemlich egal. Schon von außen konnte ich durch die großen Glasscheiben sehen, wer sich alles im Café aufhielt. Es war rappelvoll gewesen, bestimmt über 200 Gäste. Aber mit der Zeit hat man doch einen Blick für das Wesentliche entwickelt. Und tatsächlich, direkt am Fenster war ein Tisch, an dem sechs junge Mädchen saßen. Eine hübscher wie die andere. Lieber Gott, dachte ich, mach, dass dies die Mädchen meiner Mama sind. Freu! Sie waren es.

Wir gingen in eine etwas abgelegene Ecke und die Mama ließ die Mädchen der Reihe nach antanzen. Sie stellte sie mir einzeln mit Namen und Altersangabe vor und pries ihre Vorzüge. Diese da hätte besonders schöne und feste Titten. Ich solle mich doch selber davon überzeugen. Hab ich gemacht: feste zugegriffen und durchgeknetet. Geil! Entschieden habe ich mich aber für eine andere: Nadja!

Nadja war traumhaft! Das liebe Mädchen von nebenan. 18 Jahre alt, super Figur, pralle Titten, blonde, halblange Haare. Außerdem war sie so groß wie ich, das ließ auf lange Beine schließen. Sie schaute ganz verlegen zu Boden und vermied jeden Blickkontakt mit mir. Einfach süß! Ich konnte es nicht lassen, mich auch bei ihr von der Größe und Festigkeit ihrer Titten zu überzeugen. Ja, das war genau richtig! Ich fragte die Mama: Skolko sa notsch? (Wieviel für die ganze Nacht?) 1500 Rubel. Keine Überraschung, ist der Standardtarif. Noch schnell nachgefragt: Djewuschka vse djelajet? (Macht das Mädchen auch alles?) Antwort: Da, tolko v shopje ne lubit. (Ja, nur anal mag sie nicht.) Ich auch nicht, trifft sich gut. So, der Mama 1500 Rubel in die Hand gedrückt und Nadja ins Schlepptau genommen. Aus dem Café raus, zieht sie mich gleich zu einem Kiosk. Sie ordert fünf Kondome. Aha, die kleine Sau weiß, was auf sie zukommt.

Ab ins Hotel. Diesmal nicht mit der U-Bahn. Das dauert mir zu lange und außerdem kann ich sie da schlecht begrapschen. Also an den Straßenrand gestellt und den Arm ausgestreckt, das russische Zeichen für Anhalter. Hat auch gleich ein Privatfahrzeug gehalten. Tür auf. Kuda? (Wohin?) Lomonosowski Prospekt. Skolko? (Wieviel?) 100 Rubel. OK! Und ab gings Richtung Leninberge. Wir saßen beide auf dem Rücksitz. Da sie einen Rock anhatte, war es kein Problem, meine Finger zwischen ihre Beine zu schieben und ihre Muschi zu bearbeiten. Vielversprechend! Und dann mit der Hand unter den Anorak und die Titten geknetet. Die Fahrzeit, rund 20 Minuten, verging rasend schnell.

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Im Hotel

Rein ins Hotel und an den staunenden Nutten vorbei. Warum nimmt der so eine Billige vom Straßenstrich und keine von uns? Gesagt hat es keine, aber die Frage war deutlich auf ihren Gesichtern abzulesen. Weil ihr blöde Schlampen seid! war meine Antwort, auch nur mit Blicken gesagt. Nun galt es, die nächste Hürde zu nehmen. Man kann ein russisches Hotel nicht einfach so betreten. Dort, wo es zu den Zimmern geht, sitzen bewaffnete Milizionäre und kontrollieren, ob man auch wirklich Hotelgast ist. Das ganze hat einen Sinn: so will man verhindern, dass »Schwarze« (Bezeichnung für Leute aus dem Kaukasus, insbesondere Tschetschenien) das Haus betreten und in die Luft sprengen.

Ich zeigte meine Hotelkarte. Miliz: A Djewuschka? (Und das Mädchen?) Ich: Sabila kartotschka! Moschna platit straf? (Sie hat die Karte vergessen! Kann man eine Strafe bezahlen?) Dazu muss man wissen, dass jeder und alles in Russland käuflich ist. Bei der Miliz sagt man aber nicht: He, ich will dich bestechen! sondern man drückt das so aus: Darf ich eine Strafe für mein geplantes Vergehen bezahlen? Die Strafe wird dann von den Milizionären gerne entgegengenommen und verschwindet im eigenen Geldbeutel. Eben russisches System!

So, 100 Rubel übergeben und ab zu den Fahrstühlen. Immernoch alle außer Betrieb. Aber es geht ja nur in die 8. Etage. Job twaju mat! (Nicht übersetzbarer Fluch.) In der Etage die allerletzte Hürde: die fette Etagenfrau! Die Etagenfrau ist immer alt und fett! Sie wacht wie ein Schließhund über alles, was auf ihrem Stockwerk passiert. Sie ist Tag und Nacht da und bekommt alles mit. Kto eta? (Wer ist das?) fragt sie und deutet dabei ziemlich abfällig auf meinen Goldschatz Nadja. Klar weiß sie, dass ich eine Nutte dabei habe. Sie will natürlich auch noch einen Hunderter für meinen Verstoß gegen die Hausordnung kassieren. Ich stelle mich blöd und rede Englisch mit mir. Sie versteht kein Wort. Muss sie auch nicht, hauptsache sie kapiert, dass sie es mit einem Ausländer zu tun hat. Da vermeidet sie doch lieber jeden Streit, mit Ausländern hatte sie in ihrem bisherigen Leben noch keine Erfahrungen gesammelt und traut ihnen sowieso nicht über den Weg. Hurra, alle Hürden geschafft! Nadja betritt mein Zimmer.

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Im Zimmer

Das erste Zimmer der Suite ist quasi ein Wohnzimmer, der zweite Raum das Schlafzimmer. Wir nehmen im Wohnzimmer auf dem Sofa Platz. Ich frage sie, ob ich ihr ein Glas Wein anbieten darf. Njet! (Nein, keinen Alkohol) Na, dann haben wir uns eben auf die Fanta gestürzt. Ich frage sie, was sie denn alles so mag. Blasen? Ficken? Nitshewo! (Nichts!) Und warum arbeitet sie dann als Prostituierte? Djengi nada! (Ich brauche Geld!) Na also, haben wir doch eine gemeinsame Basis: Sie braucht Geld, ich habe Geld! Wenn das mal nicht passt.

Ich fange an, an ihr zu fummeln. Erst über den Klamotten, dann darunter. Zu Beginn saß sie nur da und ließ es über sich ergehen. Dann kam sie aber zu der Einsicht, dass sie nun auch mal was machen müsste. Sie gab mir einen langen Zungenkuss. Ich riss ihr nun die Klamotten vom Leib. Mensch, hat die Kleine eine geile Figur! Und weitergefummelt, Titten abgegrapscht, Finger in die feuchte Muschi gesteckt. Lecker! Jetzt beschloss ich, die Sache im Schlafzimmer fortzusetzen. Sie legte sich aufs Bett, ich zog mich aus und legte mich daneben. Die nächsten zehn Minuten bestanden aus einem minütlichem Wechsel von Schwanzlutschen und Zungenküssen. Und dabei ständig gefummelt. Lange habe ich das verständlicherweise nicht ausgehalten. Stellungswechsel. Ihr Kopf lag nun auf dem Kopfkissen, ich kniete mich über sie und schob ihr erneut meinen Schwanz zum Blasen ins Maul. Kurz darauf hab ich meinen Fickprügel in die Hand genommen und gewichst. Ihr war klar, was nun folgen sollte: Schön artig öffnete sie ihren Mund. Ich hab ihr erst ein paar Finger zum ablutschen reingesteckt und dann richtig schön in die Fresse und ins Maul gespritzt. Mann, war das geil! Ich liebe spermaverzierte Visagen ...

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Regeneration

Zwischenzeitlich war es etwa 20.30 Uhr geworden. Der Abend war noch jung. Zwecks Regeneration meiner Spermavorräte beschloss ich, mit der süßen sahneverzierten Nadja noch ein bisschen auszugehen. Sie wusch sich die Ficksahne aus dem Gesicht und zog sich an. Im Sommer hätte ich sie gebeten, ihr Höschen unter dem Rock wegzulassen. Aber bei inzwischen 20 °C minus? Ich bin ja kein Unmensch. Ab zum Puschkinplatz. Hier tobt das pralle Nachtleben. Dort ist auch mein Lieblingscafé. Hier tragen die Bedienungen, alles junge Mädchen, eine einheitliche Uniform: Minirock und durchsichtige Bluse. Dieses Outfit kommt bei den neureichen Russen, die hier verkehren, scheinbar gut an. Ein normaler Russe könnte sich dieses Café sowieso nicht leisten, die Preise liegen weit über Westniveau. Aber man gönnt sich ja sonst nichts ...

Nadja hatte Hunger, sie hatte, so glaube ich, den ganzen Tag noch nichts gegessen. Naja, ein Café ist halt kein Restaurant. Das einzig für einen richtigen Appetit sinnvolle war eine Lasagne. Sie konnte mit dem Wort nichts anfangen. Also hab ich mal eine bestellt und ihr gesagt, dass das was leckeres ist, so ähnlich wie Spaghetti. Als sie die Lasagne dann vor sich stehen hatte, hat sich mich fragend angeschaut. Was, bitteschön, soll das denn sein? Sowas hat sie noch nie gesehen. Ne ljublju! (Mag ich nicht!) Naja, war mir auch egal. Ich habe mir einen Apfelstrudel mit frischgepresstem Orangensaft bestellt. Das gefiel ihr dann schon besser und sie nahm das gleiche. So vergingen ein paar schöne Stunden.

Sie erzählte mir von ihrer Heimat, einem kleinen Dorf in den unendlichen Weiten Sibiriens. Ihre Eltern denken, dass sie als Zimmerädchen in Moskau arbeitet. Von dem von ihr verdienten Geld schickt sie regelmäßig etwas nachhause. Sie arbeitet jetzt schon seit 3 Monaten als Prostituierte und hofft, bald eine richtige Arbeit zu finden. Da dachte ich so bei mir: Schade drum, du wirst wahrscheinlich niemehr von der Straße loskommen. Bald wirst du Drogen nehmen, wirst AIDS bekommen und mit 30 wirst du jämmerlich verreckt sein. Besser nicht darüber nachdenken.

Gegen ein Uhr sind wir zurück ins Hotel. Wie gehabt: Böld guckende Nutten, 100 Rubel Strafe, Aufzug außer Betrieb. Aber der Schließhund ließ uns diesmal ohne Kommentar durchmarschieren. Naja, ich werde der Alten morgen eine Tafel Schokolade und ein Paar Strumpfhosen in Übergröße schenken. Als erfahrener Russlandtourist hat man sowas immer bei sich.

Fortsetzung folgt
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Höhepunkt

Im Zimmer die zweite Runde eingeläutet. Inzwischen war Nadja zugänglicher geworden, zumindest zierte sie sich nicht mehr und ging beim Ficken richtig mit. Sie hatte inzwischen wohl gemerkt, dass sie mit mir gar kein so schlechtes Los gezogen hatte und ich nicht beabsichtigte, sie zu schlagen, sie gegen ihren Willen in den Arsch zu ficken oder ihr sonstwie wehzutun. Russische Freier sind da, besonders wenn sie besoffen sind, und das sind sie ja fast immer, nicht so zimperlich ...

Nachdem wir uns eine zeitlang im Bett getummelt hatten, meldete sich meine Blase. Der Orangensaft wollte wieder heraus. Hmmm, kurz nachgedacht: Sollte ich den Saft sinnlos in die Toilette entsorgen, wo ich doch so ein süßes Leckermäulchen neben mir liegen hatte? Ich sagte ihr: Nada ssat! Idi na toilett i otkroi rod! (Ich muss pissen! Geh aufs Klo und mach dein Maul auf!) Sie schaute mich nicht gerade begeistert an, folgte mir aber ohne Widerspruch. Ich schloss daraus, dass sie das nicht zum ersten Mal mitmacht. In der Toilette gabs auch keine Probleme, war einfach nur saugeil! Einzelheiten erspare ich Euch mal ...

Ich Idiot! Eigentlich wollte ich doch den Rest der Nacht noch schön mit ihr knutschen. Aber jetzt noch Zungenküsse austauschen, wo ich ihr gerade ins Maul gepisst hatte? Da hab ich wieder mal ein Eigentor geschossen. Also haben wir nur noch ein wenig fern gesehen und sind dann eingeschlafen. Am nächsten Morgen sind wir gegen 9 Uhr aufgestanden. Ich hatte keine Lust, sie nochmals zu benutzen. Wenn ich gewollt hätte, hätte sie aber sicher nichts dagegen gehabt. Ein Quickie am Morgen wird in der Regel von den Mädchen hingenommen.

Ich habe sie nun gefragt, wieviel von den 1500 Rubel für sie selbst bestimmt sind. 300, sagte sie. Das sind umgerechnet 7 Euro. Ich beschloss, ihr ein Trinkgeld in gleicher Höhe zu geben, so dass sie in dieser Nacht den doppelten Verdienst hatte. Soetwas hatte sie noch bei keinem russischen Freier erlebt und zum ersten Mal zeigte sie ein freudenstrahlendes Gesicht. Als ich ihr das Geld gab machte sie einen Knicks und sagte: Spasiba, gospodin! (Danke, mein Herr!) Das ist Russland: Du pisst den Mädchen in die Fresse und dann reden sie dich immernoch mit »Sie« an. Man kann es nicht verstehen, man kann es nur lieben. Ich verabschiedete sie an der Zimmertür mit einem letzten Griff zwischen ihre Beine. Aus dem Fenster sah ich ihr noch nach, bis sie in den nächsten Bus einstieg.

Das war eine Nacht in Moskau. Eine Nacht von vielen, die mehr oder weniger alle gleich sind. Jeden Abend die selbe Prozedur. Nur die Namen der Mädchen ändern sich. Das Schöne daran aber ist: Ich werde jedes Jahr älter, die Nataschas, Olgas und Nadjas bleiben ewig gleich jung.

Ende
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klasse bericht-konnte alles mit verfolgen-gedanklich.
wer noch nicht in moskau oder st petersburg war,hat was verpasst.
lauscher <-Hat gesucht und gefunden:-)  Winke
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Das war schonmal kein schlechter Einstand Fafnar. Gratulation.

Kannst Du auch was zu Bordells oder Wohnungspuffs sagen, bevorzugt im Bereich der Metrostationen Dynamo und Aeroport? Idealerweise mit Adressen?

Viele Grüße, CL
"Du gehst nicht auf den Strich, Hartz 4 muss reichen!”
K.I.Z.
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BeifallBeifallBeifall Super Bericht! BeifallBeifallBeifall

Authentisch und prickelnd! :wow:
Bis auf die Auswahl des Hotels kann ich das total nachvollziehen.

Gruß
Pikashu,
bei dem gerade Doctor Zhivago im TV läuft
Is everything clear as mud now?
I spent a lot of my money on booze, birds
and nice cars. The rest I just squandered.
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Klasse Bericht!Big Grin

Bei meinen Nachforschungen wurden immer VIEL höhere Preise aufgerufen!
Da fällt der Straßenstrich echt extrem ab!

Wann warst du genau dort??Verwirrt

Gruß
TOM
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Man hat dann dort aber wenig Möglichkeiten, wenn man nicht russisch spricht - und soeinfach zu lernen ist das leider nicht........
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Ja, der Bericht ist interessant, ein paar Dinge sehe ich anders, aber man braucht ja nicht stets herumnörgeln.

Nur zum Hotel: Ich würde in Moskau das "Izmailovo" empfehlen, das ist immer noch relativ preiswert und hat einigermassen komfortable Zimmer:

http://www.hotelizmailovo.ru/eng/
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Professore schrieb:Ja, der Bericht ist interessant, ein paar Dinge sehe ich anders, aber man braucht ja nicht stets herumnörgeln.

Nur zum Hotel: Ich würde in Moskau das "Izmailovo" empfehlen, das ist immer noch relativ preiswert und hat einigermassen komfortable Zimmer:

http://www.hotelizmailovo.ru/eng/

Professore, gibt uns doch auch mal ein paar Tips zu Moskau oder Russia! Du scheinst doch Ahnung zu haben.

Ja, ein paar Dinge sehe ich auch anders und würde sie nicht so handhaben wie Fafnar. Aber das ist Geschmacksache, genau wie eure Hotelauswahl. Dein Vorschlag ist ja preislich OK für Moskau, aber doch sehr weit außerhalb gelegen. Wäre mir, speziell für das Nachtleben zu weit weg von der Innenstadt. Ich bevorzuge da kleine Hotels, von denen aus ich z.B. den "Roten Platz" oder die "Tverskaya" zu Fuß in 20 bis 30 Minuten erreichen kann. Meine Empfehlung wäre das

Golden Apple Boutique Hotel

(Metro: Pushkinskaya, Tverskaya oder Chekhovskaya, fast direkt am Pushkin Square gelegen, 5 Minuten zur Tverskaya, 10 min zum Nightflight! Speziell letzteres ist ideal, da man mit den Aufrissen schnell ins Hotel gehen kann und dann wieder ohne Umstände in den Club.)

Aber mein Beuteschema sind auch keine Girls vom SS, sondern eher die semiprofessionellen und die privaten Mäuse (oder einfach alle, die einen Minirock und High Heels anhaben, unter 25 sind und Russisch sprechen Laut Lach). Ich hatte nie Probleme in diesem Hotel, konnte ohne Aufpreis beliebig viele Girls mitbringen und die Escorts durften, nach einem Anruf der Rezeption, auch alleine zum Zimmer kommen. Auch hat die Etagenfrau, wenn nötig, mehrfach am Tag und in der Nacht das Bett neu bezogen und das Zimmer für die nächste Party wieder hergerichtet. Dafür gab es dann aber auch Trinkgeld.

In diesem Hotel gab es aber keine hoteleigenen Nutten, was ich persönlich als angenehm empfand. Aber die netten Girls am Frontdesk konnten natürlich welche besorgen, wenn nötig. Einfach denen die Vorlieben und den gewünschten Service gesagt und 45 bis 60 Minuten später waren die Girls da. Ist übrigens ideal für alle, die kein Russisch sprechen, da das Personal Englisch spricht.

Manchmal wünsche ich mir, Moskau wäre näher bei California gelegen!

Gruß
Pikashu
Is everything clear as mud now?
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and nice cars. The rest I just squandered.
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Meine Moskau Aufenthalte liegen eben bereits ein paar Jahre zurück, von der aktuellen Situation dort hab ich nicht viel Ahnung, auch wenn ich denke, dass sich prinzipiell nicht viel geändert hat.

Das "Izmailovo" ist relativ weit außerhalb gelegen, stimmt schon, aber Taxis sind in Moskau ja billig, und zumindest im russischen Winter hätte ich keine Lust auf halbstündige Fussmärsche.

Für einen längeren Aufenthalt dort ist sicher ein privat vermietetes Apartement die bequemste Unterkunft- wobei allerdings hier die Preise in den letzten Jahren auch deutlich angezogen haben, für einen Aufenthalt von ein paar Tagen lohnt sich die Anmietung wohl kaum, wenn man aber länger bleibt, kann man z.T. beträchtliche Rabatte herausschlagen:

http://www.moscow-comfort.com

http://www.apartmentsmoscow.com

http://www.cityrealtyrussia.com

In den letzten Jahren war ich fast nur noch in der Ukraine, vor allem in Kiev, wo die Verhältnisse eben wieder andere sind, der Strassenstrich ist dort einfach grauslich, aber in Moskau mag dies anders sein, kann ich nicht beurteilen.

Ach ja- und um doch noch ein wenig herumzunörgeln:
Natürlich sind die Preise für Restaurants etc. im Moskauer Stadtzentrum teuer, aber wenn ich Sätze lese wie "die Preise liegen weit über Westniveau" dann frage ich mich schon welche Restaurants in welchen Städten die Leute eigentlich so kennen, es dürfte in vielen Städten Westeuropas Lokalitäten geben neben denen Moskauer Restaurants noch ausgesprochen preiswert erscheinen.
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Pikashu schrieb:BeifallBeifallBeifall Super Bericht! BeifallBeifallBeifall

Mannometer, was für Berichte... Cool


Da kann ich mich Pikashus Worten ohne viele weitere Worte nur anschließen. Respekt, Fafnar !!!
BRANDNEU und gigascharf Cool : Ich bin jetzt auch nicht im Netz:
http://pandabaer.hat-gar-keine-homepage.de
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Nun sind ein paar Tage vergangen, seitdem ich meinen Bericht über Moskau hier veröffentlicht habe. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele (inzwischen über 1000!) Leute für einen Fickplatz interessieren, der ja nun mal nicht gerade um die Ecke liegt.

Eines ist mir allerdings erst beim Lesen Eurer Antworten und PNs so richtig klar geworden: So gut wie alle von Euch kennen Russland nur als Pauschaltouristen oder von einem kurzfristigen Arbeitsaufenthalt. Ich hingegen habe um die Jahrtausendwende rund drei Jahre in Russland gelebt und gearbeitet. Als Privatdozent an einer russischen Hochschule hatte ich viele, auch private, Kontakte mit jungen Russinnen und Russen. Daher kenne ich nicht nur das russische Alltagsleben aus Insidersicht, sondern verfüge natürlich auch über gefestigte russische Sprachkenntnisse.

Ich kann daher Eure teilweise geäußerte Kritik nachvollziehen, dass dieser Bericht für einen normalen Touristen eigentlich wenig Nutzen bringt. Wer mal schnell einen Kurzurlaub in Russland bucht, dem bleibt die von mir beschriebene Welt verborgen. Wenn ihr also vorhabt, als normaler Tourist ohne russische Sprachkenntnisse nach Russland zu reisen, dann lest doch bitte zuvor die Berichte, die Pikashu hier im Laufe der Zeit eingestellt hat. Diese stimmen alle mit den örtlichen Gegebenheiten überein. Pikashu weiß, wovon er spricht.

Grundsätzlich ist noch zu sagen, dass es in jedem russischen Hotel hoteleigene Nutten gibt. In billigen Hotles stehen die Nutten im Eingangsbereich, in etwas edleren Etablissements kann man sich die Mädchen direkt aufs Zimmer bestellen. Die Kosten für die hoteleigenen Nutten orientieren sich an den Zimmerpreisen: Teures Hotel = teure Nutten, billiges Hotel = billige Nutten.

Wer von Euch nicht ganz so viel investieren will, der wird in Moskau in den alten Sowjethotels wie dem »Ukraina«, dem »Leningrad« und ganz besonders im »Ismailowo« auch als Ausländer sicher zu einem guten Fick kommen. Das früher allseits beliebte »Intourist« am Roten Platz gibt es ja leider nicht mehr. In den Hallen der genannten Hotels stehen zu manchen Zeiten zehn bis zwanzig Mädchen zu moderaten Preisen (2 Stunden GFS für 50 bis 100 Dollar). Die Mädchen sind vom optischen Niveau ganz passabel. Sicher, Miss Rossia ist eher nicht dabei, aber das nette Mädchen von nebenan, das sich extra für Euch ein nuttiges Outfit zugelegt hat, ist dort sicher mehrfach vertreten.

Wenn in den Hallen der anderen Hotels keine Mädchen stehen, dann gibt es dort ein anderes System: Entweder klingelt am Abend alle 20 Minuten das Telefon (was ab Mitternacht ziemlich nervig werden kann) und jemand fragt in Russisch (Djewuschka ne nada? Kennt ihr ja schon …) oder manchmal auch in holprigem Englisch, ob Interesse an einem Mädchen besteht. Dann werden in der Regel mehrere Mädchen zur Auswahl angeboten. Beschreibt möglichst genau, was Ihr wollt.

Oder es klopft, ebenfalls mehrmals am Abend, an der Tür: Manchmal bietet sich ein Mädchen direkt an, manchmal kommt auch ein Mann oder eine meist ältere Frau mit einem Fotoalbum in der Hand vorbei. Hier kann man sich dann anhand der Fotos aussuchen, welches Mädel man gerne benutzen möchte. Die Mädels sind in der Regel ziemlich schnell verfügbar. Bei diesem System wundert Euch nicht, dass ihr die selben Mädchen bekommt, die vorhin noch zum halben Preis am Bahnhof standen. Im Hotel wird man mehr von Euch verlangen, denn: wer sich ein Hotelzimmer leisten kann, der hat auch mehr Geld zur Verfügung! (Russische Erkenntnis!)

Ich freue mich auf weitere Kommentare.
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Hm, auch ich kenne Russland und die Ukraine nicht nur als Pauschaltourist, du hast natürlich recht, dass man mit Orts- und Sprachkenntnissen dort sehr viel mehr erleben kann, der wichtigste Punkt ist wohl aber der, dass man ein Gefühl für die Mentalität der Menschen dort hat.

Ein paar Dinge fallen mir schon auf an deinem Bericht, du schreibst beispielsweise:
"Ich befinde mich in einem Hotel in Moskau, in dem nur Russen verkehren"

Warum, um alles in der Welt, verkehren denn in deinem Hotel nur Russen ??

Kein einziger Ukrainer, Turkmene, Weissrusse oder Kasache, kein einziger anderer Ausländer der wie du russisch spricht und Geld sparen will...das ist einfach schon ein wenig unwahrscheinlich.

Dann: "Dazu muss man wissen, dass jeder und alles in Russland käuflich ist"

Stimmt, genau wie bei uns auch, wenn du in Deutschland in einem Hotel ein Einzelzimmer gebucht hast, dann kannst du auch nicht einfach eine zweite Person über Nacht bei dir im Zimmer haben, das kostet genauso einen Aufpreis, nur ist die Kontrolle bei uns nicht so streng wie in Russland, aber wo bei denen die Deshurnaia sitzt, da hängt in Deutschland eben eine Kamera.

Ich wage auch ein wenig zu bezweifeln, dass die Hotelnutten allesamt die selben Mädchen sind, die auch am Bahnhof stehen...aber in Russland hat jede Stadt da ihre eigenen Regeln, in den grösseren Städten abseits von Moskau arbeiten in den Hotels jedenfalls oft Studentinnen die sich auf die Art was dazuverdienen, ob man die wirklich auch am Bahnhof trifft ?

Interessieren würde mich noch, von wann deine Moskau-Erlebnisse stammen, der Bericht klingt für mich fast so, als ob das von dir geschilderte bereits etwas länger her sein könnte.

Das soll jetzt aber alles nicht als Schlechtmachen deines interessanten Berichtes verstanden werden, ganz im Gegenteil.
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Lieber Professore,

Du machst Deinem Titel alle Ehre und willst alles ganz genau wissen. Ich muss zugeben, ich habe den Begriff »Russen« sehr weit gefasst und verstehe ihn als Oberbegriff für alle Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Ist dies in Deutschland nicht so üblich? Natürlich sind in diesem Hotel auch Weißrussen und Ukrainer anzutreffen.

Eigentlich wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen, dass in diesem Hotel keine Ausländer aus dem Westen verkehren. Zumindes ist mir bei meinen zahlreichen Aufenthalten dort noch kein einziger über den Weg gelaufen. Ich würde dies auch für unwahrscheinlich halten, weil dort nur Russisch gesprochen wird und Westler ohne Russlanderfahrung schon bei der Besichtigung der Zimmer das Haus fluchtartig verlassen würden. Vielleicht mag es hier und da mal einen gegeben haben, der sich, so wie ich, dorthin verirrt hat. Aber sag mal ehrlich: Sind solche für die Darstellung einer Nacht in Moskau doch eher unwichtige Einzelheiten in einem Bericht wie meinem wirklich erwähnenswert? Klingt das besser:

Es ist ein trüber Tag mitten im Januar, gegen 17 Uhr. Ich befinde mich in einem Hotel in Moskau, in dem nur Russen, Weißrussen, Ukrainer, Kasachen, Georgier, Kalmüken, Jewgenen und möglicherweise der ein oder andere Angehörige einer der weiteren rund 150 Volksstämme der ehemaligen Sowjetunion verkehren. Ich bin der einzige Ausländer, kann aber nicht dafür garantieren, dass möglicherweise nicht schon einmal seit Eröffnung des Hotels in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts der ein oder andere Einwohner eines Staates, der sich nicht auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion befindet, das Hotel betreten und vielleicht dort auch die ein oder andere Nacht verbracht hat.

Bitte bedenke, wenn ich in einem sowieso schon ziemlich langen Bericht alle von Dir gewünschte Einzelheiten genau wiedergeben würde, dann würde der Bericht nicht mehr interessant und spannend, sondern trocken, langweilig und unendlich lang werden. Es geht doch auch primär nicht ums Hotel, sondern um die Mädchen.

Aber Du kannst Dir mein Hotel bei Deinem nächsten Aufenthalt in Moskau gerne anschauen. Es handelt sich um das Гостиница Университетская, Мичуринский проспект, д. 8/29. Teile uns doch anschließend bitte mit, wie es Dir dort ergangen ist. Das wird sicher ein sehr interessanter Bericht.

Das, was Du zur Doppelbelegung des Zimmers äußerst, zeigt, dass Du meinen Bericht nicht aufmerksam gelesen hast. Ich buche nie ein Einzelzimmer. An zwei Stellen meines Berichtes erwähne ich, dass ich eine Suite genommen habe. Eine Suite ist immer ein Doppelzimmer mit einem Doppelbett. OK? Glaubst Du im Ernst, ich würde wochenlang die Nächte in einem engen Einzelbett zusammen mit einem Mädchen verbringen? Mein armer Rücken würde das nicht lange mitmachen ...

Und dass die Hotelnutten mehr oder weniger identisch sind mit den Nutten vom Bahnhof bezieht sich keinesfalls auf Moskau. Hatte ich dies nicht deutlich genug zum Ausdruck gebracht? Sorry! Deshalb nochmal zur Klarstellung: Meine diesbezügliche Aussage bezieht sich auf russische Kleinstädte, wo die Mafia quasi alle Mädchen unter Kontrolle hat und deshalb auch in der Lage ist, die gewünschten Mädchen schnell an den Ort zu bringen, wo sie benötigt werden: egal, ob Bahnhof, Hotel oder Wohnung.

Alle Unklarheiten beseitigt?
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