14.02.2008, 13:01
Ja, was ist Toleranz?
Sich über die Rechtschreibfehler von Usern lustig zu machen, zeugt nicht von Toleranz, sondern von Arroganz.
Ein User mit Rechtschreibfehlern kann um Dimensionen intelligenter sein als ein User, der perfekt schreibt, aber womöglich hohl in der Birne ist (tschuldigung, den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...
).
Was ist denn toleranter? Eine Frau als Sau zu bezeichnen und als Mensch zu behandeln oder eine Frau wie ein Stück Vieh zu benutzen?
Da stellen sich zwei grundlegende Fragen:
Erstens: die der Doppelmoral. Ist es nicht schon ehrverletzend für eine Frau, gegen Geld gefickt zu werden? Was macht dann den Unterschied, wenn man diese Frau als "Sau" bezeichnet? Ist es nicht schon ehrverletzend oder eher unwürdig als Mann eine Frau für Sex nur durch Bezahlung zu gewinnen?
Rhetorische Fragen, die jeder so beantworten will, wie er mag. Da, wo es keine absoluten Antworten geben kann, ist Toleranz gefragt.
Damit gehen wir fließend zu Zweitens über. Wenn wir nicht anhand der Ausdrucksweise von Maxx wissen können, ob seine Gedanken menschenverachtend sind oder nicht, wir aber ausschließen können, daß die Dame verletzt oder mißhandelt wurde, wäre es dann nicht angebracht, Toleranz walten zu lassen anstatt sich anzumaßen, den anderen zu richten?
Nur jemand, der sich als besser betrachtet, kann sich anmaßen zu richten.
Fragt sich, in wieweit diese Überschätzung des eigenen Ichs zwangsläufig zu ehrverletzendem Verhalten anderen Mitmenschen gegenüber führt.
Sehr schnell wird der Biedermeier da zum Brandstifter.
Deine Meinung Pal, toleriere ich, aber sie hindert mich nicht daran, sie als unschlüssig zu entlarven.
Absamer
Sich über die Rechtschreibfehler von Usern lustig zu machen, zeugt nicht von Toleranz, sondern von Arroganz.
Ein User mit Rechtschreibfehlern kann um Dimensionen intelligenter sein als ein User, der perfekt schreibt, aber womöglich hohl in der Birne ist (tschuldigung, den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...

Was ist denn toleranter? Eine Frau als Sau zu bezeichnen und als Mensch zu behandeln oder eine Frau wie ein Stück Vieh zu benutzen?
Da stellen sich zwei grundlegende Fragen:
Erstens: die der Doppelmoral. Ist es nicht schon ehrverletzend für eine Frau, gegen Geld gefickt zu werden? Was macht dann den Unterschied, wenn man diese Frau als "Sau" bezeichnet? Ist es nicht schon ehrverletzend oder eher unwürdig als Mann eine Frau für Sex nur durch Bezahlung zu gewinnen?
Rhetorische Fragen, die jeder so beantworten will, wie er mag. Da, wo es keine absoluten Antworten geben kann, ist Toleranz gefragt.
Damit gehen wir fließend zu Zweitens über. Wenn wir nicht anhand der Ausdrucksweise von Maxx wissen können, ob seine Gedanken menschenverachtend sind oder nicht, wir aber ausschließen können, daß die Dame verletzt oder mißhandelt wurde, wäre es dann nicht angebracht, Toleranz walten zu lassen anstatt sich anzumaßen, den anderen zu richten?
Nur jemand, der sich als besser betrachtet, kann sich anmaßen zu richten.
Fragt sich, in wieweit diese Überschätzung des eigenen Ichs zwangsläufig zu ehrverletzendem Verhalten anderen Mitmenschen gegenüber führt.
Sehr schnell wird der Biedermeier da zum Brandstifter.
Deine Meinung Pal, toleriere ich, aber sie hindert mich nicht daran, sie als unschlüssig zu entlarven.
Absamer